In den kommenden Tagen und Wochen werden wir auf unseren Kanälen verstärkt Inhalte rund um eine ARD-Dokumentation teilen. Für einige mag das überraschend kommen – deshalb möchten wir an dieser Stelle transparent erklären, worum es in der Doku geht, wie die Zusammenarbeit zustande kam und warum wir uns bewusst dafür entschieden haben.

Dieser Artikel dient als zentrale Anlaufstelle für alle Informationen.

Wenn ein Team Geschichte schreiben will

Sieben Jahre nach der historischen Silbermedaille von Pyeongchang steht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft erneut vor einem Moment, der alles verändern kann. Die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 versprechen ein Turnier von nie dagewesener Strahlkraft: Erstmals seit 2014 pausiert die nordamerikanische NHL – und die besten Spieler der Welt laufen wieder bei Olympia auf. Mitten unter ihnen: Leon Draisaitl, Weltstar, Führungsspieler und seit 2024 der bestbezahlte Eishockeyspieler der Welt.

POWERPLAY erzählt diese Geschichte mit ungeahnter Nähe und emotionaler Wucht. Die 60-minütige Dokumentation ist eine Produktion des MDR für die ARD, realisiert von der beetz brothers film production, und begleitet die Nationalmannschaft über zwölf intensive Monate auf ihrem Weg zu den Spielen. Regie führen Jens Pfeifer und Mario Kottkamp, die exklusive Einblicke in einen entscheidenden Abschnitt deutscher Eishockeygeschichte ermöglichen.

Der Film ist aber weit mehr als ein Blick hinter die Kulissen der Turniervorbereitung. Er ist eine große Liebeserklärung an die Faszination der schnellsten Mannschaftssportart der Welt – erzählt für ein breites Publikum, das alle vier Jahre in seinen Bann gezogen wird. Der Film zeigt ein einzigartiges Bild vom Weg dorthin: intensiv, emotional und nah.

POWERPLAY beschreibt, welche Hoffnungen und Träume die Spieler in sich tragen, welche Erwartungen auf einer Mannschaft lasten, die mit Leon Draisaitl einen der weltbesten Spieler anführt.

Im Zentrum steht Bundestrainer Harold „Harry“ Kreis – Spielerlegende, Taktgeber, Teambuilder. Er formt einen Kader, der mehr sein will als nur eine Mannschaft. Einen Kader, der den Anspruch lebt: Wir gehören zur Weltspitze. Kreis kennt die Zeiten, in denen Deutschland international unterschätzt wurde – und führt nun eine goldene Generation nach Italien. „Kann der Spieler der Mannschaft helfen – und das äußert sich nicht nur auf dem Eis“, sagt er. Genau dieser Gedanke prägt den Film.

Neben Harold Kreis geben sieben ausgewählte Akteure POWERPLAY ein Gesicht: Leon Draisaitl, der offen über seine Leidenschaft und die Wurzeln seiner Karriere spricht, NHL-Stars wie Moritz Seider und J.J. Peterka, Eishockeylegende Moritz Müller, Torhüter Mathias Niederberger sowie weitere Schlüsselspieler der Nationalmannschaft. Sie erzählen von Druck, Verantwortung, Träumen – und von der einmaligen Chance Olympia.

Warum diese Doku für uns relevant ist

Ein zentraler Aspekt der Doku:
Mehrere Spieler mit direktem Bezug zu den Eisbären Berlin sind Teil dieser Geschichte – darunter auch Korbinian Geibel, dessen Weg von einer schweren Verletzung zurück in den DEB-Kader eindrucksvoll dokumentiert wird.

Genau an dieser Schnittstelle bewegen wir uns seit Jahren:

Vereinsebene – Liga – Nationalmannschaft – persönliche Geschichten hinter den Trikots

Deshalb passt dieses Thema inhaltlich zu unserem Projekt.

Berlin 2025 Nationalspieler der Berliner Eisbären, Korbinian Geibel, im Interview • @ Konrad Waldmann / beetz brothers film production

Wie kam die Zusammenarbeit mit MDR/ARD zustande?

Der Kontakt entstand über unseren Podcast.

Im Rahmen der Distributionsplanung zur Doku wurde der MDR auf 2 Minuten wegen NACHhaken aufmerksam und fragte an, ob wir Interesse hätten, die Dokumentation redaktionell über unsere Kanäle zu begleiten.

Wichtig dabei:

  • Wir waren nicht an der Produktion beteiligt

  • Wir sind kein offizieller Partner der Doku

  • Wir fungieren als redaktionelle Distributionsplattform

Der MDR stellt uns dafür ausgewählte Inhalte zur Verfügung (u. a. Social-Media-Videos, Trailer, Hörfunk-Beiträge), die wir in unser eigenes Corporate Design einbetten und mit unserer Community teilen.

Warum wir das offen kommunizieren

Unser Projekt lebt seit vier Jahren von Vertrauen:

  • innerhalb der Community

  • gegenüber Spielern und Gästen

  • gegenüber Partnern

Deshalb war für uns von Anfang an klar:
Diese Zusammenarbeit erklären wir offen – statt sie einfach „laufen zu lassen“.

 

Wir sehen die Anfrage des MDR nicht als Selbstzweck, sondern als Bestätigung der kontinuierlichen Arbeit, die wir seit Jahren investieren – im Podcast, auf Social Media und im direkten Austausch mit der Eishockey-Community.

Abschließend

Wir freuen uns, diese Inhalte mit euch teilen zu können – nicht, weil sie „groß“ sind, sondern weil sie inhaltlich relevant sind.
Eishockey in Deutschland verdient Aufmerksamkeit – auch abseits von Tabellen und Statistiken.

Wenn ihr Fragen habt oder euch bestimmte Aspekte besonders interessieren:
Schreibt uns jederzeit.